Neue Obstbäume am Pechpfuhlweg

Wer in den letzten Wochen am nördlichen Teil des Pechpfuhlwegs unterwegs war, hat sie schon gesehen: Die neuen Obstbäume. Bisher wurden etwa 70 Bäume gepflanzt, einige liegen noch am Rand des Wegs, denn der Wintereinbruch hat die Pflanzungen gestoppt.

Die neuen Obstbäume (© Schlegel)

Die Stadt Hohen Neuendorf wird in diesem Winter rund 150 Obstbäumen pflanzen, die nicht nur Schatten liefern können, sondern auch für vielfältiges Obst sorgen und mit ihrer Blüte wertvolle Nahrungsquelle für blütensuchende Insekten sind. Es wurden verschiedene Obstbäume „alter Sorten“ ausgewählt.

Bei den Birnbäumen fiel die Wahl auf Gellerts Butterbirne und Clapps Liebling, die wir auch am Zernsdorfer Weg gepflanzt haben. Gellerts Butterbirne kann von Anfang bis Mitte September geerntet werden und ist 1–2 Wochen nach dem Pflücken genussreif. Clapps Liebling dagegen ist schon ab Mitte August erntereif und kann sofort während des Spaziergangs genossen werden, sofern die Schale schon gelblich ist.

Bei den Äpfeln fiel die Entscheidung auf die beliebte Sorte Elstar – einen Apfel, der von Anfang bis Ende September geerntet werden kann.

Dann gibt es noch Kirschbäume der Sorten Schneiders späte Knorpelkirsche und Werdersche Braune – beides herzförmige Süßkirschen, die ab Juli reifen und sehr schmackhaft sind.

Anna Späth heißt die Pflaumensorte, die tief dunkelblaue Früchte hat und einen süß-säuerlichen Geschmack. Die Ernte ist üblicherweise im September bis in den Oktober hinein möglich. Sie wird die Sommerpflaumen am Stolper Feld ergänzen und sicherlich in so manchem Glas Pflaumenmus landen.

Diese Bäume warten noch auf das Ende des Frosts (© Schlegel)

Aber bevor wir die Früchte genießen können, dürfen die Bäume ankommen und wachsen. Zuerst müssen sie die kalten Temperaturen überstehen, dann brauchen sie Wasser und regelmäßige Schnittmaßnahmen. Zuständig dafür ist eine Firma aus Zehdenick, die von den Pflanzungen über die Wasserversorgung und Schnittmaßnahmen alles im Blick behält.

Wir freuen uns über die vielfältigen Obstbäume, die den Pechpfuhlweg nun zieren werden und wünschen allen Bäumen einen guten und gesunden Start. Unser Dank gilt der Stadt Hohen Neuendorf, die sich im Sinne der Tiere und uns Menschen für die Auswahl von Obstbäumen am Stolper Feld entschieden hat.