Sommer-Bilder

Ein Beitrag von Antje Schreiber und Kirsi Blank

Pünktlich zu Beginn der Sommerferien stimmten wir uns in kleiner Runde mit viel Fantasie und Kreativität auf die kommenden Abenteuer ein! Wir lernten die Elemente und ihre Bedeutung für die Natur kennen und stellten erstaunt fest, dass sie überall zu finden sind.

Das Element Luft spielte an diesem Tag in Form von windigen Böen mit unseren Haaren und schickte uns tanzende Sandkörner. Wo wir auch schon beim Element Erde wären, welches wir an der Bieselheide, unserem Treffpunkt an diesem Tag, in Hülle und Fülle vorfanden.

So entstanden erdige Sommerbilder, die mit Holz, Steinen, Blüten und Gräsern verziert wurden. Als wir erstaunt feststellten, dass der Sand wie am Meer riecht, kam Magie ins Spiel! Zwei zauberhafte Meerjungfrauen, die mit Wasser benetzt werden wollten, kamen in der Sandlandschaft zum Vorschein. Da war das Element Wasser!

Beim näheren Erforschen der Umgebung fanden wir verbranntes Holz, welches von einem Lagerfeuer stammte. So waren wir dem Element Feuer auch ganz nah. Wir entdeckten, dass man mit „Holzkohle“ tolle Bilder auf Steine malen kann!

Es gibt Neuigkeiten zum Wrokshop Kreatives Naturtagebuch. Es gibt nun regelmäßige Treffen, der Einstieg ist jederzeit möglich. Alle Details findet ihr auf der Website von Antje und Kirsi.

Sommer-Sinnesreise

Ein Beitrag von Antje Schreiber und Kirsi Blank

Unser Sommerabenteuer fiel in sehr wechselhaftes Wetter, aber die Elemente waren uns hold: Wir blieben trocken und auch der Wind war nicht so stark. Bei der Kletterpartie entdeckten wir den alten (nun halben) Wildschweinschädel wieder. Wir klopften einige Erdhummeln aus ihrem Bau, als wir vom Baumstamm sprangen und um ihr zu Hause nicht zu stören, zogen wir lieber weiter.

Es gab einen künstlerischen Teil, bei dem wunderschöne Sommerbilder auf Glitzer-Klebefolie entstanden. Dafür wurde die ganze Wildwiese nach Blüten, gefärbten Blättern und anderen Kostbarkeiten abgesucht, welche dann auf der Folie angeordnet wurden. Das hohe Gras wurde währenddessen zum Versteck-Spiel genutzt.

Ausstellung (© Kirsi Blank)

Unseren Abschluss haben wir dann lieber unter ein Dach verlegt, wo wir den Tastsinn auf die Probe stellten: Es galt, unsere zu Beginn in Stoffsäckchen versteckten, geheimen Objekte wiederzufinden, ohne zu schmulen. Die Eltern durften dann einem Kirschkern-Weitspuck-Wettbewerb beiwohnen, bevor es nach Hause ging.

Das war wieder so ein toller Nachmittag!

Garten, Grünzeug & Gedöns – wir sind dabei!

Am Samstag, den 9. Mai, findet von 11 bis 17 Uhr der Markt Garten, Grünzeug & Gedöns auf dem Rathausplatz in Hohen Neuendorf statt – und wir vom Verein Vielfalt für das Stolper Feld freuen uns auf viele schöne Begegnungen an unserem Stand, den wir wieder mit dem FrohLaWi e. V. teilen.

Mit dabei sind Infos zu unseren vielfältigen Projekten rund um Natur, Artenvielfalt und gemeinsames Engagement vor Ort. Außerdem warten wieder unser beliebtes Vogelrätsel, ein Glücksrad mit kleinen Gewinnen und diesmal ganz neu: spannende Einblicke in unser Sonnenblumenfeld-Projekt am Stolper Feld.

Unser Markstand im letzten Jahr (© Schlegel)

Passend dazu gibt es auch ein kleines Sonnenblumenquiz mit Fragen rund um die leuchtenden Sommerboten.

Kommt gerne vorbei, dreht am Glücksrad, rätselt mit uns oder kommt einfach ins Gespräch – wir freuen uns auf euch!

Das Vielfalt-Sonnenblumenfeld

Nach dem letzten großen Regen vor einer Woche wurden 140 kg Sonnenblumensamen auf dem 4 Hektar großen Feld zwischen Mauerweg und Zernsdorfer Weg eingesät. Gestern konnten wir rund um die Fläche die ersten Schilder zu unserem Projekt aufstellen. Ein großes Dankeschön an das „Sonnenblumenfeld-Team“ Uta, Kathrin, Mone und Jürgen O. für die Schilder und die handwerkliche Unterstützung vor Ort und an Jürgen K. für den Erdbohrereinsatz.

Hintergründe zum Sonnenblumenfeld sind hier zu finden.

In den kommenden etwa 14 Tagen beobachten wir, wie stark die Beikräuter wachsen. Dann entscheiden wir, ob ein weiterer Arbeitsschritt notwendig wird: das sogenannte Striegeln. Dabei wird mit einem Hackstriegel – einem leichten, der Egge ähnlichen Gerät – die obere Bodenschicht bearbeitet. Die feinen Metallzinken reißen dabei junge Beikräuter heraus und verschütten sie, während die kräftigeren Sonnenblumenpflanzen stehen bleiben. So kann auf den Einsatz chemischer Mittel verzichtet werden.

Im nächsten Schritt werden wir die Schutzzone im Inneren des Feldes kennzeichnen. Und dann darf die Natur ihren Teil beitragen: etwas Sonne, hin und wieder ein sanfter Landregen – und mit der Zeit entsteht hoffentlich ein leuchtendes, gelbes Blütenmeer.

Bärlauchspaziergang

Ein Beitrag von Antje Schreiber und Kirsi Blank

Bei guter Laune und kühler Luft fanden wir uns an einem frühlingshaften Märznachmittag nahe der Bieselheide ein. Während einige Kinder tatkräftig den Weg von dicken Ästen befreit haben, konnten wir uns auf die Suche nach dem Bärlauch-Schatz begeben. Und wir sind fündig geworden! Nicht nur Bärlauch zählte zu unseren Entdeckungen. Ein von Moos überwachsener Schuh mit kleinen niedlichen Pflänzchen brachte uns alle zum Lachen.

Fundstück (© Antje und Kirsi)

Nach reichhaltiger Ernte fanden wir uns an einem gemütlichen Platz ein, um leckere Bärlauchbutter- und quark zuzubereiten. Vorher wurde der Ort emsig mit Stöckern und Laubblättern geschmückt, sodass eine wohlige Atmosphäre entstand. Hmmm, alles schmeckte ausgezeichnet!

Zu einem der Höhepunkte des Nachmittags zählte auch der Überraschungsbesuch von Lotti, Kirsis Hündin. Das war nicht nur für Lotti aufregend! 😉

Aktuelles zum Pechpfuhl

Über die Vorbereitungen für die Wiederherstellung des Pechpfuhls hatten wir berichtet. Wer gerne nochmals nachlesen möchte, kann das hier tun.

Nachdem wir alle Genehmigungen und im Dezember 2025 die Förderzusage des Naturschutzfonds Brandenburg erhalten haben und auch ein Tiefbauunternehmen beauftragt worden ist, sollten eigentlich im Winter 25/26 bzw. im Frühjahr die Arbeiten erfolgen. Das langanhaltende Winterwetter im Januar und Februar hat uns aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zunächst war es der Dauerfrost und danach der mit Tauwasser seit langem wieder gut gefüllte Pechpfuhl, der keine Arbeiten zuließ.

Das alles ist aber kein Hinderniss für uns. Mit dem Bauunternehmen haben wir abgesprochen, die Maßnahme auf den Herbst zu verschieben. Naturschutzfachlich wie auch bautechnisch ist das ohnehin die bessere Zeit. Die Fördermittel stehen bis Ende dieses Jahres zur Verfügung. Dass der Pfuhl aktuell wieder mit Wasser gefüllt ist, ist gut für die Natur und insbesondere für die Amphibien. Inzwischen haben sich u. a. Wildenten und Blässhühner eingefunden.

Wir hatten das Glück, dass Jürgen Kiwit aus unserem Verein den Pechpfuhl für uns mit seiner Drohne gefilmt hat. So können alle, die nicht dort vorbeikommen, den Pechpfuhl als Gewässer erleben. Wir sind gespannt, wie lange der Pfuhl mit Wasser gefüllt sein wird.

Winterstimmung 2026

Liebe Freundinnen und Freunde des Stolper Feldes,
seit gestern Abend werden wir mit einem für uns inzwischen ungewöhnlichen Bild beschenkt: Das neue Jahr beginnt bei uns unter einer geschlossenen Schneedecke. Das Stolper Feld liegt still und hell da, eingehüllt in Winterruhe – und zugleich voller Leben.

Heute Morgen bei unserer „Hunderunde“ war auf dem kleinen Hügel schon einiges los: Es wurden Schlitten gezogen, Spuren in den Schnee gemalt, Schneemenschen gebaut. Während unter der weißen Decke Samen ruhen und Wurzeln Kraft sammeln, wird das Feld ganz selbstverständlich zum Ort der Begegnung, der Freude und des Miteinanders.

Diese Gleichzeitigkeit zeigt mir: Schutz und Spiel, Stille und Bewegung, Rückzug und lebendige Nutzung. Sie erinnert daran, worum es uns im Verein geht – einen Raum zu bewahren, in dem Vielfalt wachsen darf, für Pflanzen und Tiere ebenso wie für Menschen.

Neben unseren Projekten dürfen neuerdings auch viele junge Obstbäume wachsen, die von der Stadt Hohen Neuendorf im nördlichen Teil des Pechpfuhlwegs gepflanzt wurden. Welche und wie viele es sind, werden wir bald erfahren.

Wir danken euch für eure Verbundenheit, eure Aufmerksamkeit und eure Bereitschaft, dieses Feld mitzutragen – im Tun und im Dasein. Naturschutz bedeutet auch, dem Leben zu erlauben, sich in seinem eigenen Rhythmus zu entfalten.

Möge das kommende Jahr uns weiterhin darin stärken, dem Stolper Feld mit Achtsamkeit, Respekt und Freude zu begegnen – offen für das Leise wie für das Lebendige.

Von Herzen alles Gute für das neue Jahr und Danke für das gemeinsame Wirken an diesem besonderen Ort.

Was ist los am Golfplatzzaun?

Wer in den letzten zwei Wochen in der Nähe des Golfplatzes unterwegs war, hat sicherlich die Veränderungen am Rand des Geländes bemerkt. Direkt am Zaun wurde Gehölz geschnitten und eine Fahrbahn angelegt. Auch am Zaun selbst sind neue Stahlpfosten gesetzt worden und an vielen Stellen im unteren Bereich des Zaunes sind geflickte Stellen zu entdecken. Die ersten Anfragen, was denn da passiert, haben uns erreicht. Menschen, die häufig dort entlang gehen, haben ihre Sorge geäußert, dass vor allem der naturbelassene Teil zwischen Weiden-, Pfechpfuhlweg und Ackergrenze in Golfplatzrasen umgewandelt wird.

Wir haben direkt beim Greenkeeper nachgefragt und erfahren, dass der gerodete Streifen und die Fahrbahnen zur Zaunkontrolle aufgrund von Wildschwein-Problemen auf dem Golfplatz notwendig geworden sind. Das Schnittgut wird perspektivisch zu Benjeshecken/Totholzhecken verbaut. Die Anlage der Fahrbahnen und der Freischnitt erfolgte bereits im letzten Winter rund um den westlichen Teil des Golfplatzes. In diesem Winter ist der östliche Bereich direkt am Zaun dran.

Material für Benjeshecken (© Schlegel)

Der Naturbereich im oben erwähnten Bereich bleibt bestehen, denn er ist eine geschützte Ausgleichsfläche für die Anlage des Golfplatzes. So haben vor allem die Fasane, die dort inzwischen heimisch sind, ihr Zuhause. Während der Besichtigung des Bereiches, um die Fotos zu machen, stolzierten in der Nähe dann wie gerufen auch drei wunderschöne Fasane über den Golfrasen. Die Natur und der Sport können auf diesem Gelände auch zukünftig miteinander leben, so wie das Motto auf dem Schild verspricht.

Golfplatz für alle (© Schlegel)

Geschenke für die Natur

Ein Beitrag von Antje Schreiber und Kirsi Blank

Wir freuen uns über die Angebote von Antje und Kirsi, die kreative und naturverbunden Aktionen für Kinder rund ums Stolper Feld in Kooperation mit unserem Verein anbieten. Was sie im Herbst erlebt haben, erzählen sie hier selbst:

Im Oktober folgte eine große Gruppe von Kindern im Alter von fünf bis sieben Jahren unserer Einladung, ein Geschenk für die Natur zu gestalten.

Wir trafen uns im kleinen Wäldchen der Invalidensiedlung. Während jeder kleine und große Schritt ein Rascheln im bunten Herbstwald auslöste, machten wir uns auf die Suche nach unzähligen Früchten der Natur, um ein Mandala für „Mutter Erde“ zu kreieren. Im Herbst ist es Zeit, ihr „Danke“ zu sagen für all das, was sie uns das gesamte Jahr über zum Leben, zum Nähren, zum „Wohligfühlen“ schenkt. So entstand mit sprühender Energie und Freude ein buntes Bild, gefüllt mit den schönsten Farben der Natur!

Ein zweites, großes Mandala haben wir gemeinsam mit den Hortkindern der Victor–Gollancz–Grundschule kreiert.

Aufgrund der nassen Morgenstunden begannen wir unsere Begrüßungsrunde auf dem Gelände der Pfadfinder und gingen anschließend in den Ludwig–Lesser–Park. Der Regen störte in keinster Weise das aktive Treiben der neugierigen Kinder. Wie von Zauberhand entstand ein liebevoll gestaltetes Bild mit farbenfrohen Geschenken aus der Natur: Blätter, Beeren, Kastanien und noch viel mehr Früchte fanden sich in einem großen Kreis zu fantasievollen Mustern zusammen.

Passend zu Halloween wollten wir uns ein zweites Mal mit den Hortkindern, zum „Baumgeister–Basteln“ zusammen finden. Doch leider mussten wir die Aktion aufgrund von zu stürmischem Wetter verschieben. Das holen wir im nächsten Jahr nach!

Weitere kreative und naturpädagogische Angebote für 2026 sind in Planung. Nähere Infos gibt es hier.
Anmeldung unter:

 

Benjesheckenbau am Zernsdorfer

Am Zernsdorfer Weg wurden von vier Vielfalter*innen mit Sägeschein einige Traubenkirschen gefällt, weil sie den Obstbäumen den Platz streitig gemacht haben.

Das Schnittgut war reichlich und wir haben am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und Kälte unsere erste, diesjährige Benjeshecke gebaut. Die Erfahrung von einigen Vielfalter*innen machte es für uns leicht, dieser Hecke ein stabiles Fundament mit dicken Stämmen und Ästen zu geben und die kleineren Zweige dazwischen zu flechten. Wir mussten die, vom Sägeteam toll vorbereiteten Äste, noch in die richtigen Längen schneiden, den einen und anderen dicken Stamm zur Hecke transportieren und waren nach 1,5 Stunden mit der ersten (von voraussichtlich drei) größeren Benjeshecken fertig.

Bei heißem Kakao, Tee und den ersten Lebkuchen haben wir unsere Arbeit bewundert und waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es wartet noch einiges an Schnittgut auf uns, sodass wir bald weiterbauen können.

Unser Dank gilt dem Sägeteam Dieter, Gerd, Jürgen und Martina für die Fällarbeiten und die tolle Vorbereitung des Schnittgutes und dem Benjesheckenteam Anke, Birgit, Kathrin M., Kathrin S., Mattze und Thomas. Und ein Dank an Mone für die Fotos.