Nach 4 Wochen „Feld-Pause“ habe ich in den letzten Tagen wieder die Fülle und die Schönheit vor der Haustür bewundern können. Vor allem der segensreiche Regen der vergangenen Tage hat der Natur wieder Kraft gegeben.

Den Auftakt hat ein doppelter Regenbogen am vergangenen Donnerstag gemacht. Wir waren abends noch am Feld eine „Runde drehen“ und konnten das Naturschauspiel in voller Länge bewundern. Der Regenbogen hat sich langsam aufgebaut, sich einmal in sich selbst gespiegelt und durch einen zweiten Bogen ergänzt konnte ich den Mund vor Staunen nicht mehr schließen. Bestimmt 20 Minuten haben wir nur dagestanden und „Ohhhh“ und „Ahhh“ gesagt. Die Kamera war diesmal nicht dabei und so hoffe ich, dass viele Menschen diesen Moment auch genießen konnten.
Gestern habe ich den Zernsdorfer Weg besucht und bei Sonnenschein die Insektenwelt und Blühvielfalt bei unserem Patenkind bestaunt. Es brummt und flattert in einer Fülle, die ich noch nicht erlebt habe. Erdhummeln, Marienkäfer, Trauerrosenkäfer, diverse Fluginsekten und viele verschiedene Schmetterlinge, von denen ich auch einen fotografieren konnte. Die Wiesen sind gut besucht und ich kann nun eindeutig feststellen, dass unsere Mahd- und Harkaktionen seit 4 Jahren eine deutliche Veränderung gebracht haben. So viele blühende, nektar- und pollenspendene Pflanzen gab es, in den ehemals von Gräsern bestimmten Flächen, vorher nicht.
Und es wird eindeutig „das“ Birnenjahr: Die wunderschönen Bäume hängen voll mit Früchten und das trotz der Trockenheit. Die ersten Sommerpflaumen können schon genossen werden. Eine Geschmacksprobe lohnt sich bei den vielen Sorten unbedingt. Bei den Birnen habe ich auch schon die eine und andere Sorte kosten können und festgestellt, dass sie sehr aromatisch sind, aber noch etwas Zeit zur Reife brauchen. Unsere im November gepflanzten neuen Birnbäume stehen auch gut da, denn sie wurden in den heißen Tagen liebevoll gewässert und auch „homöopathisch“ unterstützt. Es haben sich ein paar Schädlingen niedergelassen, die aber keine ernstzunehmende Gefahr für unsere „Jugendlichen“ sind.

Genießt den Sommer mit all seinen Geschenken!